fbpx

header

Freitag, 02 Juli 2021 18:47

Dialog ist kein Duell

Veröffentlicht von:

Ich beobachte schon seit langer Zeit ein Phänomen in unserer vorherrschenden Dialogkultur hierzulande (und an einer Menge anderer Orte), das sich seit Corona verschärft hat: Das Diskussionsduell. Für eine Menge Menschen scheint miteinander reden zu bedeuten, sich gegenseitig mit Argumenten vollzutexten und dann darauf zu hoffen, dass es am Ende so etwas wie einen Sieger gibt. Was für eine bizarre Vorstellung. Interessanterweise teilen aus meiner Sicht die meisten Menschen diese Vorstellung. Sie glauben, es ginge darum Argumente gegeneinander zu diskutieren und dann irgendwann das entscheidende Argument zu bringen, das den Gegner fertig macht. Das ist dann der verbale KO Schlag, den der andere nicht mehr erwidern kann. Dann ist die Diskussion gewonnen. Wirklich?

Wann hat denn jemand eine Diskussion gewonnen? Auch darüber gibt es wirklich absurde Vorstellungen. Z.B. glauben Menschen, dass derjenige gewonnen hat, der am meisten Applaus bekommt. Das gilt natürlich nur bei Talkshows, die Publikum zugegen haben (oder zumindest an der Mattscheibe). Stefan Raab hat das mal eine Zeit lang im TV versucht und nach der Talkshow das Publikum befragt, wer jetzt „gewonnen“ hat. Wiederum andere meinen, es hat der gewonnen, der die besten Zoten gerissen hat und die meisten Lacher kassiert hat. Das sind dann Leute, die in Diskussionen selbst sehr pointenorientiert reden und versuchen auf Kosten anderer billige Lacher zu produzieren. Wertschätzend miteinander reden ist solchen Leuten völlig fremd. Dann gibt es Leute, die meinen es hat derjenige gewonnen, der den anderen Überzeugt. Das wäre mal ein Ansatz und da könnten wir doch mal schauen, wie es damit aussieht, aber auch hier wird es schwierig, weil wir uns schon kaum darüber einig werden, was wirklich „überzeugt“ heißt.

Bei Verkäufern ist diese Einteilung einfach und lautet so: Es gibt Kunden, die wollen auf keinen Fall kaufen. Die kannst Du nicht überzeugen. Es gibt Kunden, die wollen auf jeden Fall kaufen, die zu überzeugen ist keine Kunst – das kann jeder. Es bleibt die Gruppe der Unentschlossenen und ein guter Verkäufer fokussiert sich auf genau diese.

Können wir das auf inhaltliche Diskussionen um z.B. das Coronathema übertragen? Bedingt. Bei Themen wie Corona, ist die Gruppe der Unentschlossenen deutlich kleiner, weil das Thema durch mediale Panik und Propaganda soweit emotional besetzt ist, dass Menschen förmlich dazu gezwungen werden, eine von beiden Seiten einzunehmen und tatsächlich entscheidet sich das Hirn bei solchen Themen auch schon sehr früh für eine Seite und sucht ab jetzt lediglich Bestätigung für die Vorannahmen und blendet alles aus, was nicht ins gefertigte Bild passt.

Wer kann von sich behaupten, dass er in den vergangenen 15 Monaten wirklich jemand überzeugt hat? Ich meine wirklich überzeugt, im Sinne des Wortes – anders ausgedrückt „jemand gedreht“, „jemand auf die andere Seite gezogen“, „jemand umgestimmt“, etc. Wer hatte es mal mit einem hardcore Maßnahmenbefürworter (z.B. einem Zero Covid Anhänger) zu tun und diesen komplett davon überzeugt, dass Die Pandemie ein Schwindel ist? Vermutlich sind es nicht viele, wenn überhaupt, die das von sich sagen können.

Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie Menschen die Erkenntnisse aus 25 Jahren moderner Hirnforschung und moderner Psychologie schlichtweg verdrängen, ignorieren, verleugnen. Im Grunde hat auf diesem Planeten noch nie ein Argument einen Menschen überzeugt. Gut – das ist etwas zugespitzt formuliert, aber so in etwa funktioniert das Gehirn. Überzeugungen sind im Gehirn tief in den emotionalen Bereichen des Gehirns verdrahtet und diese wiederum direkt mit den Identifikationen, also dem Selbstbild. Jemand, der von etwas überzeugt ist kämpft in einer Diskussion um nicht weniger als sein Überleben. Das ist ihm und vermutlich auch einer Menge Leute, die mit ihm diskutieren nicht bewusst. Es ist aber so und deshalb ist das so verdammt schwer die eigene Überzeugung zu ändern, geschweige die von jemand anderem.

Seit der Corona Situation erfreut sich Prof. Georg Lind aus Konstanz steigender Beliebtheit unter uns Maßnahmengegnern. Ich hatte das Vergnügen an einer Veranstaltung mit ihm teilzunehmen, bei der es darum ging zu sehen, wie er mit Menschen das Thema diskutieren bearbeitet.

Vorab – ich mag ihn und ich mag seine Arbeit, vor allem die Forschung um das, was er Moralkompetenz nennt. Ich nenne es nicht Moralkompetenz, weil ich nix von Moral halte und davon überzeugt bin, dass ich das, was Georg erforscht hat auch in andere Denkkategorien einteilen kann, so dass es für mich passt. Ich sehe weniger einen Mangel an Moralkompetenz, sondern eher an elementaren Sozialkompetenzen, wie Empathie, Konfliktfähigkeit, Kritikfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, etc. Sei's drum – um diese Arbeit geht es mir nicht, sondern um diesen Workshop, in dem Leute diskutieren lernen sollen. In diesem Workshop wird zunächst eine Situation geschildert, in der jemand aus einem Dilemma heraus eine Entscheidung treffen soll, bzw. getroffen hat. Dazu sollten die einzelnen Teilnehmer Stellung beziehen und sich einer Seite zuordnen: „Dafür“, oder „Dagegen“. Danach diskutieren beide Seiten eine halbe Stunde (oder auch länger) nach zwei einfachen Regeln und am Ende wird geprüft, ob sich etwas an der Verteilung der Dafürs und Dagegens getan hat.

In der Veranstaltung, an der ich teilnahm waren insgesamt ca. 25 Personen, von denen 5 oder 6 für die Entscheidung gestimmt haben (es ging konkret um eine Richterentscheidung), 2 enthielten sich und die restlichen waren alle dagegen. Nach der Diskussion hat sich tatsächlich das geändert, dass eine Unentschiedene dafür war und eine Dafür Stimme hat die Seiten gewechselt. Besser hätte ich es selbst nicht inszenieren und demonstrieren können, wie sinnbefreit und nutzlos dieses Argumentieren ist. Da wird niemand überzeugt. Die einzige Teilnehmerin, die dann tatsächlich die Seiten gewechselt hat, hatte dies aufgrund meiner sehr emotionalen Darstellung des von der Richterentscheidung Betroffenen, was mir ein Haufen Leute echt übel nahmen.

Ich fasse zusammen: mehr als eine halbe Stunde Diskussion auf der Inhaltsebene und am Ende ist einer überzeugt worden und das nicht einmal durch ein Argument.

Viel interessanter als das erbärmliche Ergebnis war jedoch, was diese Diskussion aus den Teilnehmern gemacht hat.

Zunächst mal haben die meisten tatsächlich geglaubt, sie würden sachlich miteinander reden, selbst wenn sie als vermeintliches Argument vorgebracht haben „wenn ich mir vorstelle das würde meine Familie betreffen.....“, was so sicher wie das Amen in der Kirche kein sachliches Argument war. Niemand hat da wirklich sachlich miteinander geredet, was dem kundigen Leser auch bewusst ist, dass „sachliches“ miteinander reden einfach Käse ist, den es nicht gibt. Aber die Leute waren eben fest davon überzeugt. Und noch interessanter war, wie plötzlich dieses „wir gegen die“ entstanden ist, ohne dass es die Teilnehmer merkten. Von den 25 Leuten waren tags zuvor 15 bei mir in einem echten Kommunikationsworkshop, in dem es um echten Dialog und miteinander ging. An dem Tag vorher gab es in der Gruppe eine wunderbare, harmonische Stimmung und alle fühlten sich verbunden. In diesem Diskussionsworkshop waren die Leute überhaupt nicht verbunden, sondern die selben Leute, die sich tags zuvor in den Armen gelegen haben, waren in der Diskussionsübung dann kurz sogar sauer aufeinander. Diskutieren verbindet nicht, sondern es spaltet und das ist ganz einfach schon an der Vorsilbe „Dis“ zu bemerken.

Der Duden schreibt über die Bedeutung der Vorsilbe „Dis“ im Deutschen „vorangestelltes Wortbildungselement in Zusammensetzungen mit Fremdwörtern aus dem Lateinischen in der Bedeutung: verneinend, negativ belegend“. Was also soll dabei herauskommen, wenn beim „dis-kutieren“, das verneinende, Negative bereits im Wort enthalten ist, das diesen Prozess beschreibt.

Diskutieren ist nicht dafür gemacht, miteinander in Verbindung zu treten, sondern sich voneinander zu entfernen.

Was passiert während eine „Diskussion“? Zwei (oder mehr) Personen halten wechselweise Monologe, in denen sie nur ganz bedingt auf das eingehen, was der andere gesagt hat. In den meisten Fällen hören die Diskutanten gar nicht zu, sondern feilen während der andere redet bereits an ihren Monologen, die sie entgegnen. Zuhören ist etwas ganz anderes. Daher rührt auch das wiederkehrende sich gegenseitig Unterbrechen, das in öffentlichen Diskussionen unerträgliche Maße annimmt.

Das ist die Art von Diskussionskultur, die wir kennen und die wir praktizieren. Ein Wettstreit, den am Ende niemand gewinnen kann und von dem hinterher fast alle davon überzeugt sind, dass sie die Gewinner sind (und wenn nur moralisch), ohne zu merken, dass es ausschließlich Verlierer gibt. Niemand gewinnt bei solchen Diskussionen auch nur einen Blumentopf.

So lange wie Menschen davon überzeugt sind, dass miteinander reden bedeutet gegen jemand zu diskutieren, mit dem Ziel gegen den anderen zu gewinnen, werden auch wir keine neue Welt erschaffen, sondern auch nur die nächste Hölle für Menschen bereiten, die dann eben nicht auf der Linie liegen, die gerade angesagt ist. Wir werden sie totquatschen, volltexten und uns wundern, dass die anderen so frustriert sind, weil sie einfach nicht gesehen werden. Wir werden weiter versuchen Pointen zu landen und billige Lacher zu kassieren und uns selber vormachen, wir wären gute Diskutanten. Als Verkäufer würden wir alle verhungern.

Was also macht einen echten Dialog aus?

Das wiederum ist ein Ding, das für viele schwer zu akzeptieren ist. Es beginnt nämlich mit einer inneren Haltung, in der der andere weder krank, noch geistesgestört, noch verblendet, noch blöd oder sonst was in die Richtung ist. Alles andere ist keine Augenhöhe und ohne Augenhöhe gibt es keinen Dialog. Auf Augenhöhe hat der andere legitime Gründe so zu denken, zu fühlen und zu handeln, wie er es tut, ohne dass ich ihn davon überzeugen muss, dass er falsch liegt.

Weiter hat eine echter Dialog nicht das Ziel den anderen zu überzeugen, sondern das Ziel Verbindung aufzunehmen, etwas über den anderen zu erfahren und ihn zu verstehen. Mitgefühl oder Empathie sind dabei extrem hilfreich.

Im konkreten Tun bedeutet Dialog, präsent zu sein, fokussiert auf das Gegenüber, was in der Regel körpersprachlich zu sehen ist (Blickkontakt, Zugewandtheit) und der innere Dialog ist ausgeschaltet (kein Nachdenken über das, was ich gleich sagen werde). Es geht also ganz um den anderen, so als ob er gerade im Scheinwerferlicht steht. Am besten wird das gesagt noch einmal reflektiert (zurückgespiegelt) um sich die Sicherheit abzuholen, den anderen auch wirklich verstanden zu haben. In einem echten Dialog werden viele Fragen gestellt. Da wo Sätze mit „ja, aber“ beginnen sind keine Fragen und gibt es auch keinen Dialog. Ein echter Dialog kann gut damit leben, dass alle Parteien die Dinge vollkommen anders sehen und äußern. Es gibt keine Empörung, keine Pointen auf Kosten des anderen (oder der anderen).

Und am Ende geht es nicht darum, dass einer gewinnt, sondern alle. Entweder gewinnen alle oder alle verlieren. Alles andere ist kein Dialog.

Insofern brauchen wir eben eine vollkommen neue Dialogkultur, wie sie derzeit kaum jemand kennt, geschweige denn beherrscht. Dialog ist kein Wettkampf und kein Duell, bei dem einer gewinnt, sondern Dialog ist die Form des echten Miteinanders, die auch auf „unserer Seite“ die meisten noch lernen müssen. Selbst die in der Bewegung der Maßnahmengegner wertgeschätzten Promis auf Youtube leben immer noch in einer Welt, in der sie glauben miteinander reden wäre eine Art Wettkampf. Das wird so nix. Erst wenn Du wirklich verstehst und verinnerlichst, was Dialog wirklich ist, kannst Du auch wirklich Gespräche führen, bei denen etwas sinnvolleres rauskommt als bis jetzt.

 

Letzte Änderung am Freitag, 02 Juli 2021 22:28
Publiziert in Gesellschaft
Mehr in dieser Kategorie: « Sprache – die Struktur der Herrschaft

UpToDate

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren unseren kostenlosen Newsletter. Wir spammen Sie nicht zu! Sie erhalten höchstens 1 bis 2 Mal im Monat Post mit den wichtigsten News, Infos und Terminen von uns. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit wieder abmelden und Ihre Daten sind bei uns sicher.

Machen Sie mit...

Blickpunkt-News ist ein riesiges Blogsystem. Schreiben auch Sie einen Artikel, der die Menschen bewegt und begeistert! Auf Blickpunkt-News.de schreiben Sie die Nachrichten! Alle neuen Artikel werden auf der Startseite angezeigt, die erfolgreichsten sogar in prominenter Position ...  Alle Artikel werden ebenfalls auf unserer FacebookSeite und in unserem Telegramkanal gelistet und besonders gute Artikel werden sogar via Facebook-Ads beworben. Für Sie ist das alles komplett kostenlos!

JETZT STARTEN

Das könnte Sie interesssieren

Februar 04, 2021

Sie hinterlässt nichts anderes als verbrannte Asche!

Kategorie: Politik Autor: Jeannine Schupp
Ich muss dem Pastor Jakob Tscharntke widerspruchslos rechtgeben. Es macht keinen Sinn die letzen 14 Jahre näher zu beleuchten. Wer aufgeklärt ist weiß was diese Frau verbrochen hat, es ist nicht mehr erwähnenswert. Sie hätte die Chance gehabt die Amtszeit…
Juli 06, 2020

Grundbucheinträge – Rechte, Pflichten, Belastungen

Kategorie: Immobilien Autor: Judith Lenz
Jeder der eine Immobilie besitzt, muss im Grundbuch eingetragen sein. Allerdings kennen sich die wenigsten Hauseigentümer bis ins Einzelne mit diesen Einträgen aus. Speziell wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen, aber weiter darin wohnen bleiben wollen, ist es…
Feb 03, 2021

Wie fühlt sich eine Psychose an?

Schriftlegende: normal = real fett = in der Erinnerung real, aber im Nachhinein schwer zu erklären kursiv = psychotischer Wahn Vom Klartraumforscher zum Heiland, zum Irren und…
Jan 22, 2021

Ist der „Great Reset“ schon im Gange?

KaiserTV ist ein Youtube-Format von Gunnar Kaiser. Als Philosoph hinterfragt er die Themen der Zeit kritisch und fragt auch andere nach ihrer Meinung. In dieser Sendung befragt er…
Es geht um Ihr Leben! Es geht um Ihre Gesundheit! Sie sind selbst verantwortlich!
Apr 08, 2021

Das "Buch der Menschlichkeit"

Prof. Dr. Friedrich F. Friedmann sieht die letzte Ursache in dem Widerstandes gegen neue Erkenntnisse in der Medizin immer darin, dass hunderttausende Personen von der…

Technisches

kleineslogo

Menü:

INFORMATIVES:

Formalitäten:

 

 

kleineslogo

NICHTS VERPASSEN ...

Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren unseren kostenlosen Newsletter. Wir spammen Sie nicht zu! Sie erhalten höchstens 1 bis 2 Mal im Monat Post mit den wichtigsten News, Infos und Terminen von uns. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit wieder abmelden und Ihre Daten sind bei uns sicher.

Wenn Sie möchten, das das, was Sie hier (in der Community) posten auch auf der öffentlichen TICKER-SEITE (Menüpunkt "Ticker") zu sehen ist, nehmen Sie bitte die entsprechenden Einstellung vor. Standardmäßig ist alles auf "Privat" gesetzt. So können nur Mitglieder der Community, mit denen Sie befreundet sind Ihre persönlichen Angaben und Ihre Einträge (Postings) sehen.

anleitung privatpost

Sie können diese Einstellung auch in den Privatsphäre-Einstellungen dauerhaft verändern, damit Sie nicht zu jedem Post Hand anlegen müssen. Uns ist es hier wichtig, Ihre Privatsphäre zu schützen und sind deswegen auf "Nummer Sicher" gegangen. ;-)

Wenn Sie Ihr Postings dauerhaft auf "Öffentlich" stellen möchten, nutzen Sie den folgenden PFAD:
Profil > Privatsphäre > Allgemein > "Mein Profil" auf <ÖFFENTLICH> stellen
Ihr komplettes Profil kann so trotzdem nur von registrierten Mitgliedern angesehen werden.

 


Nachrichten, Meldungen und Emails
Wenn Sie über Mitteilungen und Nachrichten (z.B. Neue Nachricht, geteilte Inhalte oder neue Likes), die in der Community angezeigt werden auch per Email benachrichtigt werden möchten, müssen Sie den Versand von Emails gesondert einstellen. Wenn Sie diese Funktion nicht nutzen wollen, werden Ihnen Ihre Meldungen ausschließlich auf dieser Website angezeigt. Wenn Sie sehr aktiv in der Community sind, macht es eventuell Sinn, sich die Meldungen auch per Email zusenden zu lassen. Einstellungen für Emailbenachrichtigungen und Meldungen