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Montag, 08 Februar 2021 14:24

Der Totalausfall der Cleveren - ein Erklärungsansatz

Veröffentlicht von:

Seit einigen Monaten beschäftigt sich die „Bewegung“ der Grundrechte- und Grundgesetzverteidiger mit der Frage, wo in dieser Krise oder in diesem Skandal die Intellektuellen, die Gebildeten oder vielleicht die Bildungsbürger sind und wie es kommt, dass die meisten von ihnen Anhänger der Maßnahmen sind oder sogar noch härtere Maßnahmen wollen. Zero Covid ist eine „Initiative“, die vornehmlich aus einem linksintellektuellen Milieu kommt. Wie kommt es, dass so wenige Künstler, Philosophen, Journalisten sich mit den Zeichen der Zeit beschäftigen und nicht einmal bereit sind, in einen offenen Diskurs auf Augenhöhe zu gehen? Wie wir sehen werden, finden wir die Ursachen dafür nicht im Bereich der Politik oder der politischen Programme, noch im Bereich der Wirtschaftstheorien oder auch der Soziologie und hier speziell der Psychologie der Massen alleine. Sicher gehört Massenpsychologie seit Anbeginn vor weit über 100 Jahren zu den bestens erforschten Gebieten, deren Erkenntnisse auch in die Manipulationsmechanismen von Medien und Politik und hinter ihnen der Wirtschafts- und Finanzlobbyisten eingehen. Doch alleine der Blick darauf beantwortet nicht Fragen, wie es dazu kommt, dass sich ganze Gruppen von Menschen weigern, sich mit dem Sachstand zu beschäftigen. Es besteht zuweilen nicht einmal die Bereitschaft überhaupt darüber in einen Dialog zu treten. Es ist fast so, als wäre in den Gehirnen dieser Menschen eine Art Firewall etabliert, die jegliche anderslautende Information schlicht ignoriert, ausblendet, verdrängt oder sogar Widerstand dagegen entwickelt.

Ich biete hiermit einen Ansatz für diese Thematik der eine Perspektive hat, unter der das ein oder andere vielleicht verständlich wird.

Mein Ansatz ist nur ganz bedingt analytisch, sondern vielmehr ganzheitlich, weil darin einige Gebiete einfließen, die nicht einer einzigen, bestimmten Disziplin zuzuordnen sind. Auch ist mein Ansatz nicht intellektuell zu verstehen, sondern es bedarf einer völlig anderen Herangehensweise, als es die meisten gewohnt sind. Es hilft hier nicht, Argumente gegeneinander abzuwägen, sondern es hilft eben nur ein intuitiver Zugang. Also blenden Sie erst mal alle inneren Gegenstimmen aus und betrachten sie diese als Stör- oder Hintergrundgeräusche, die einen Zugang zu meiner Sicht eher erschweren, als ermöglichen. Sollten Sie das Thema aus meiner Sicht durchdrungen haben, können Sie immer noch für sich überprüfen, ob da was in Ihnen resoniert. Es geht hier nicht um Wahrheit, sondern um Resonanz. Sollten Sie zu den sogenannten Gegenargumentsortierern gehören, die ihre Sätze gerne mit „Ja, aber“ beginnen, dann ist das hier ganz sicher nichts für Sie. Vergessen Sie das Folgende. Ansonsten gilt für mich, dass ich niemals Wahrheit verbreite, sondern Wahrnehmung (und zwar meine) und deshalb brauchen wir darüber nicht zu diskutieren. Resonanz bedeutet, dass irgendetwas in ihnen zuckt oder kitzelt. Das ist Resonanz. Und machen Sie sich bewusst, dass gerade Widerstand auch eine Form von Resonanz ist. Sollte sich in Ihnen also Widerstand anbahnen, dann heißt das, dass ich einen Volltreffer gelandet habe und Sie sich das nicht eingestehen wollen. Also wie gesagt: Vergessen Sie Intellekt, Verstand, Ratio und all die anderen Annahmen über Sie selbst und/oder uns Menschen im Allgemeinen, denn genau darum geht es jetzt.

 

In dieser Welt gibt es hunderte von Ansätzen über die menschliche Existenz, über das Bewusstsein, das Sein, die Psyche, etc. Jeder dieser Ansätze beansprucht für sich eine gewisse Vollständigkeit und auch das menschliche Verhalten weitgehend erklären zu können. Konfrontiert mit anderen Ansätzen oder Perspektiven, beanspruchen diese Disziplinen dann Wahrheit gegenüber anderen Disziplinen oder Ansätzen. Ein schönes Beispiel dafür sind die seit Jahrzehnten andauernden Auseinandersetzungen zwischen westlicher Psychologie und fernöstlicher Lebensweisheit. Beide Seiten glauben sie hätten eine allumfassende Sicht auf Menschen, dabei vergessen beide, dass sie jeweils nur einen Teil des Spektrums des menschlichen Seins oder Bewusstseins beleuchten. Es verhält sich wie mit Licht, das durch ein Prisma geschickt, in die sieben Regenbogenfarben zerfällt. Würden wir jetzt einen Teil des Spektrums betrachten (z.B. das Grüne), könnten wir zwar einiges über den Charakter des grünen Anteils sagen, jedoch nichts über die restlichen sechs Farben und noch viel weniger über das Licht an sich, bevor es durch das Prisma tritt. Insofern habe ich einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Teilbereiche des Spektrums beinhaltet. Auch ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, freue mich also über entsprechende Ergänzungen.

 

Beginnen wir mit der Frage „Wie hat das alles angefangen?“. Dazu müssen wir weit zurück gehen. Erst etwa 18 Monaten nach der Geburt, hat sich in einem Menschen so etwas wie ein Bewusstsein für sich selbst entwickelt. Bedingt durch unsere Kultur entsteht dabei kein Bewusstsein für das Sein oder das Leben, sondern ein Ich Bewusstsein oder besser ein Ich Gefühl. Diese Betrachtung ist nicht mal besonders spirituell, sondern zutiefst „Mainstreampsychologie“, schließlich hat bereits C.G.Jung das Ganze als „fiktives Ich“ bezeichnet. Was ist dieses „fiktive Ich“, was manche als Ego bezeichnen? Ein Denkkonzept – eine Ansammlung von sich selbst gegenseitig stützenden Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen, die sich zu einer fiktiven Persönlichkeit aufsummieren. Der „gefährlichste“ Teil dieser Betrachtung ist, dass sich dieses fiktive Ich irgendwann verselbstständigt und nun den betreffenden Menschen glauben macht, er wäre dieses fiktive Ich. Es ist vorstellbar wie ein geistiger Parasit, der das Bewusstsein eingenommen hat und nun entscheidet, wer dieser Mensch zu sein hat. Nun sammeln sich in diesem fiktiven Ich oder dem Ego weitere Erfahrungen, samt zugehöriger Gedanken und Gefühle und sorgen so dafür, dass sich dieses fiktive Ich oder Selbstbild immer wieder bestätigt und stabilisiert. Ich werde später ausführen, was nun dieses fiktive Ich der angesprochenen „Intellektuellen“ und Bildungsbürger enthält.

 

Der zweite Teil, der als Voraussetzung nötig ist um die Situation zu verstehen, ist die Rolle von Emotionen und dem Unterbewusstsein. Noch immer herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung ein fataler Irrtum darüber, was uns Menschen antreibt und wie unsere Motivation funktioniert. Welchen Anteil unser Verstand oder unsere Ratio beim Entscheiden und Handeln hat und inwieweit den Menschen diese Umstände auch nur bekannt sind, geschweige denn bewusst, auch im Hinblick auf das eigene Leben. Aus vielen Diskussionen habe ich mitgenommen, dass die meisten Menschen davon überzeugt sind, dass Menschen im Allgemeinen verstandgesteuert und rational handeln und es eine Frage des Intellekts ist, welche Sicht auf die Dinge dabei heraus kommt. Der Irrtum könnte nicht größer sein. Unser bewusster Verstand ist bauartbedingt dazu gar nicht gemacht. Das menschliche Gehirn hat sich in den letzten 200.000 Jahren – seit der Existenz des Homo Sapiens – nicht verändert. Es ist immer noch das gleiche Gehirn, mit der gleichen Biologie und den gleichen Mechanismen wie damals, als wir Beeren gesammelt und Mammuts erlegt haben und uns vor dem Säbelzahntiger schützen mussten. Dieses Organ ist optimiert auf das Überleben in der Natur und das Lösen unmittelbarer Probleme. Das Denken ist mehr oder weniger ein Abfallprodukt dieser Problemlösungsfunktion. Auch schon lange vor Corona war es für viele Menschen eine äußert anspruchsvolle Aufgabe, in einer modernen, zivilisierten und hochtechnologisierten Welt zu navigieren, mit einem Gehirn, in dem die meiste Zeit Säbelzahntiger Überlebensprogramme aktiv sind. Dafür gab es früher bereits Coaches, Trainer, Therapeuten, etc.

 

Fakt ist, dass das menschliche Gehirn in jeder Millisekunde des Lebens in einem emotionalen Zustand ist, weil alle Wahrnehmungen aus der Außenwelt ja durch emotionale Filtersysteme laufen, die den Betroffenen meist wiederum nicht bewusst sind. Die meisten Menschen verwechseln etwas. Sie glauben es gäbe einen Zustand der Emotionslosigkeit, doch was sie damit meinen ist der Zustand der Entspannung. Nun ist Entspannung ein Gefühl, was den Grad der Krankheit unserer Kultur offenbart, in der dieser wunderbare Zustand der Entspannung als Abwesenheit von Emotion fehlgedeutet wird. Wir sind immer emotional, die Frage ist, welche Qualität unsere Emotionen haben.

Zudem kommt die weitgehende Unkenntnis über unterbewusste Vorgänge und die Rolle und den Anteil an Entscheidungen und Handlungen. Auch hier herrscht Unkenntnis, dass wir quasi nichts wirklich bewusst und verstandgesteuert entscheiden. Es kursiert heutzutage selbst noch unter Vertretern der Coachings- und Trainingsbranche das Bild von Sigmund Freud, vom Eisberg, laut dem 10% bewusst sind und 90% unterbewusst oder unbewusst. Diese Vorstellung ist immerhin weit über 80 Jahre alt und hat nichts zu tun mit den Erkenntnissen moderner Hirnforschung. Da sieht die Welt etwas anders aus. 10% Bewusstsein lassen ja noch die Illusion zu, Kontrolle über die Handlungen zu haben. Moderne Hirnforschung zeichnet ein anderes Bild. Ich benutze dazu gerne das Modell von Vera Birkenbihl, laut dem das Unterbewusstsein eine Tiefe von 11 km hat und dem ein Bewusstsein gegenüber steht, das 15 mm hat. Lassen Sie sich dies auf der Zunge zergehen: Sie leuchten mit einer Taschenlampe von 15 mm Lichtkegel in einer Strecke von 11 km herum. Das heißt nichts anderes, als dass der Verstand überhaupt nichts zu melden hat. Welchen Job hat dieser Verstand dann? Er hat die Aufgabe unsere Entscheidungen und/oder Handlungen im Nachhinein rational zu begründen – zu rationalisieren, um sich und anderen gegenüber die Illusion von Kontrolle aufrecht zu erhalten. Auch das behalten wir im Hinterkopf, denn es ist ein wesentlicher Bestandteil der Korrumpierung der Intellektuellen und Gebildeten in diesem Land. Wenn das Herz immer noch an Mustern aus der Vergangenheit hängt, diese Muster aber im Laufe der Jahre scheibchenweise entkernt und durch völlig neue Inhalte ersetzt wurden, dann hängen die Betroffenen emotional immer noch an diesen Mustern, ohne bemerkt zu haben, dass sie inhaltlich mittlerweile ins Gegenteil verkehrt wurden und jetzt greifen die Mechanismen aus dem Abschnitt davor über das fiktive Selbstbild und die Firewall im Gehirn. Hier wird also jetzt nicht nur das fiktive Ich verteidigt, sondern auch die emotionalen Beziehungen aus der Vergangenheit. Auch dies bestätigen z.B. Beobachtungen, dass Erwachsene, die als Kinder schwer misshandelt wurden, ihre Eltern trotzdem noch verteidigen. Auch hier will die emotionale Bindung einfach das Gewohnte nicht loslassen. In der Fachsprache nennt sich das „die Komfortzone nicht verlassen“.

 

Kommen wir zum dritten Aspekt und auch der hängt eng zusammen mit dem Thema Persönlichkeit und den Werten. Ich habe an anderer Stelle bereits geschrieben, dass diese Krise weniger eine politische, oder wirtschaftliche Krise ist, sondern vielmehr eine Krise der menschlichen Qualitäten – genauer gesagt der Werte. Hier stehen sich derzeit zwei Hälften der Bevölkerung nahezu unversöhnlich gegenüber. Oberflächlich verläuft diese Spaltung der Gesellschaft entlang der Corona Maßnahmen und des Umgangs mit allen Informationen rund um das Thema. Doch unter der Oberfläche hat der Corona Skandal offengelegt, dass sich zwei Bevölkerungshälften gegenüber stehen, die in ihrer Werteausrichtung unterschiedlicher und inkompatibler nicht sein könnten. Die einen wollen Freiheit, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Offenheit, Authentizität, Selbstverwirklichung (und einiges mehr) und die anderen wollen Sicherheit, Ordnung, Perspektive und Planbarkeit, Kontrolle, Zugehörigkeit, Anpassung und Gehorsam. Ich habe auch ausgeführt, dass ich es für nicht möglich halte, dass diese beiden Bevölkerungshälften so ohne weiteres in dem selben Organisationskonstrukt zusammen leben können.

Auf einen ganz kurzen Nenner gebracht, ist 2/3 unserer Bevölkerung die Freiheit nicht wirklich wichtig. Sie wollen klare Anweisungen und brauchen Experten, die ihnen das Leben erklären. Wir können also sehen, dass es hier überhaupt nicht um politische Programme geht, sondern um Persönlichkeitsstrukturen. Nun kommt der Zusammenhang zu den ersten beiden Voraussetzungen im Verständnis und jetzt wollen die Angesprochenen eben genau dies nicht wahrnehmen, denn sie glauben ja immer noch es ginge um das rationale Abwägen von sachlichen Argumenten und verstandgesteuerten Entscheidungen und sie hängen dann an ihrem Selbstbild, dass diese Erkenntnis nicht zulässt. Würde ein Redakteur von FAZ, TAZ z.B. sich selbst und anderen gegenüber zugestehen, dass ihm Freiheit eher egal ist, so lange er sicher lebt und bereits heute eine sichere Perspektive hat, wie sein Leben in 10 Jahren aussieht? Würde ein Richard David Precht sich selbst und anderen gegenüber zugestehen, dass er den Menschen nicht wirklich viel Fähigkeit zu einem selbstbestimmten Leben zutraut und mit seinen Aussagen eine ziemliche Verachtung gegenüber Menschen zum Ausdruck bringt?

 

Und schon haben wir sie – die Doppelbindung. Dieser Aspekt der menschlichen Existenz ist aus der Psychologie bekannt und bedeutet mit einfachen Worten „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Im Grunde ist für uns Erwachsene, aus der Distanz leicht zu durchschauen, dass diese Anweisung unsinnig ist. Wir würden (mit etwas Distanz) genau dies ansprechen und die Sache wäre erledigt. Nun haben wir aber in der Kindheit gelernt, dass die Autorität (die Eltern), die solche Anweisungen erteilen, nicht infrage zu stellen sind. Dies hält Menschen dann mitunter Jahrzehnte in solchen geistigen Gefängnissen fest, aus denen sie nicht heraus kommen, weil sie nie gelernt haben, den Autoriäten zu widersprechen. Ein einfaches Beispiel zur Verdeutlichung:

Die Mutter sitzt im Sessel, vor ihr steht der 9jährige Sohn. Sie hält ihm eine Predigt über Ehrlichkeit. Darin kommen Sätze vor wie „Man darf nicht lügen!“ oder „Man darf nicht betrügen“. Gerade als das Gehirn des Jungen aufgrund der emotionalen Bindung zur Mutter beginnt, sich mit diesen Anweisungen zu identifizieren und sie zum Bestandteil des fiktiven Selbstbildes zu machen, klingelt es an der Haustür, wo die Nachbarin steht, die ein Schwätzchen halten will. Und nun sagt die Mutter zu ihrem Sohn „Geh doch bitte mal zur Haustür und sag, dass ich nicht da bin“. Was hat der Junge nun gelernt? Die Predigt oder das Verhalten? Dummerweise beides und genau das bringt ihn jetzt in diese Doppelbindung. „Sei immer ehrlich und lüge, wenn es gerade nicht so ganz passt“. Und natürlich ist die Mutter schon gar nicht in Frage zu stellen. Was bleibt? Zwanzig Jahre später ein Erwachsener, der die Steuer bescheißt, seine Frau betrügt, seinen Arbeitgeber übervorteilt, sich mit Hilfe des Anwalts um Unterhaltszahlungen drückt und dann dem Rest der Welt verkündet, er wäre der ehrlichste Mensch der Welt und man müsse jeden unehrlichen Menschen bestrafen. Und dem guten Mann ist genau dies nicht mal bewusst. Er hält sich selbst wirklich für ehrlich und die bisher erläuterten Mechanismen im Gehirn werden sicher dafür sorgen, dass er zig vollkommen großartige Erklärungen dafür finden wird, wieso all sein Verhalten nicht unehrlich ist. So ticken wir wirklich.

 

Wir tun etwas, entscheiden etwas und dann suchen wir Gründe dafür. Nicht umgekehrt und so verhält es sich eben auch mit unseren Überzeugungen. Die meisten Menschen vermuten, wir scannen die Umwelt nach Informationen und wählen dann aus der Vielzahl von Informationen diejenigen heraus, die objektiv am plausibelsten sind. Was für ein Unsinn. Faktisch ist es anders herum: Wir glauben etwas oder nehmen etwas an (meist von jemand anderem ausgelöst). Dann fängt das Gehirn an zu filtern und blendet alles aus, was nicht dem Glauben entspricht und sammelt natürlich all die Informationen, die den Glauben bestätigen und so bahnt sich dieser Glaube immer weiter seinen Weg in die Repräsentanzen im Gehirn und je älter der Glaube ist, desto stabiler ist er. So glauben heute gerade z.B. Menschen, die seit über 30 Jahren sich zu einer politisch „Linken“ Gesinnung bekennen, sie würden gegen Rechts kämpfen, obwohl sie nicht bemerkt haben, dass die Begriffe von „links“ und „rechts“ in den letzten 20 Jahren soweit verdreht wurden, dass sich „Linke“ heute faschistischer Methoden bedienen.

 

Damit ist der vierte Grundstein gelegt, im Verständnis der Situation der Intellektuellen und gerade der Linken in diesen Tagen, im Bezug auf den Corona Skandal. Warum sind es gerade vermehrt Intellektuelle, Linke, die sich der „Zero Covid Bewegung“ anschließen, denen die Maßnahmen gar nicht streng genug sein können?

 

Hier führe ich jetzt diese vier Stränge zueinander und komme zu meiner Persönlichkeitsanalyse dieser Angesprochenen. Ich will noch mal betonen: Es ist meine Sicht und in diesem Sinne ein Angebot an alle, es auf sich wirken zu lassen. Die Sicht ist intuitiv und ganzheitlich, was ein zerpflücken und analysieren meiner Aspekte unsinnig macht. Meine Perspektive ist nur ganzheitlich zu erfassen und nicht analytisch und schon gar nicht verstandgesteuert. Natürlich klingt das alles jetzt verallgemeinernd und ist es auch in Teilen. Und natürlich ist jeder Mensch irgendwie anders und diese Aspekte wirken beim ein oder anderen mehr in diese Richtung und umgekehrt. Das ändert trotzdem nichts daran, dass ich hier deutliche Muster erkenne und darum geht es mir hier: Dass wir in der Auseinandersetzung um die Ausgangsfrage mögliche Antworten im Bereich der Persönlichkeit finden, also schauen wir doch diese Persönlichkeitsmuster mal genauer an. Ich behaupte nichts geringeres, als dass Intellektuelle und vor allem Linke, zu den am leichtesten manipulierbaren Personen gehören, die es gibt.

Sie sind in ihrem fiktiven Selbstbild aufgeklärt, vernünftig, rational, verstandgesteuert, objektiv, moralisch und so einiges mehr und sie sind mit dieser Vorstellung komplett identifiziert. Jeder „Angriff“ auf diese Aspekte ist für sie ein Angriff gegenüber sich selbst und eine Bedrohung für ihr Leben. Nun wissen wir, dass diese Annahmen nicht wirklich besser sind, als Märchen der Gebrüder Grimm. Das übrigens, war bereits lange vor Corona sichtbar, dass intellektuelle Kreise hierzulande genau dieses Bild von sich selbst hatten. Zudem halten sie sich für aufrecht, für kooperativ, für demokratisch (was ihren eigenen geistigen Überbau betrifft) und an genau diesen Stellen wird diese Doppelbindung so deutlich, in der sie gefangen sind, ohne es zu bemerken. Beim Abgleich mit Fremdwahrnehmung können wir beobachten, dass sie überhaupt nicht aufrecht sind, denn sie beugen sich den Maßnahmen völlig unkritisch, überhaupt nicht kooperativ, weil sie bereit sind jedweden Zwang anzuwenden, um sich durchzusetzen und so gar nicht demokratisch, weil sie sich bedenkenlos faschistischer Methoden bedienen. Wäre ihnen dieser Widerspruch zwischen Verhalten und Selbstkonzept bewusst, würde wir jetzt über ihre Fassaden sprechen. Wäre ihnen dieser Widerspruch nicht bewusst, dann könnten wir über ihre blinden Flecken reden. In beiden Fällen verhindert die Firewall des fiktiven Selbstbildes, die Beschäftigung damit. Im Gegenteil – darauf angesprochen, springen sie uns ins Gesicht.

 

Noch drastischer fällt der Abgleich aus zwischen Fremdwahrnehmung und ihrem fiktiven Selbstkonzept im Bereich der Persönlichkeit und der Werte. Wie angesprochen ist ihnen Freiheit im Grunde relativ egal. Das würden sie nie zugeben, weil sie ja im Bereich der Identifikation mit dem fiktiven Ich gelernt haben, dass sie als „aufrechte Demokraten“ natürlich die Fahnen der Freiheit hoch halten sollen, was sie aus ihrer Sicht auch tun. Tatsächlich sind ihre Werte – wie bereits gesagt – Sicherheit, Ordnung, Struktur, Perspektive, Zugehörigkeit, Anpassung, Status. Mit diesem ganzen Bereich verhält es sich genauso wie mit dem Selbstbild: Es sind wahlweise blinde Flecken oder Fassaden, denn auch hier laufen bei ihnen Verhalten und das was sie verkünden stark auseinander. Und das fiktive Ich ist wieder die Firewall für die Selbsterkenntnis. In diesem Bereich liegt auch der Umgang mit dem Thema Empathie. Immer deutlicher wird, wie sehr es unserer Kultur an Empathie mangelt und gleichzeitig wie wenig Empathie in der Vergangenheit überhaupt eine Rolle gespielt hat und ein „gesellschaftlicher“ Wert war. Auf jeden Fall mangelt es den Angesprochenen genau daran am allermeisten, wenn sie z.B. mit „Zero Covid“ weitere Verschärfungen der Maßnahmen fordern, egal wie viel weiteres menschliches Leid dadurch verursacht wird.

 

Ich versuche eine Zusammenfassung meiner bisherigen Perspektive: Die Intellektuellen, Gebildeten und darunter vor allem die Linken, hängen emotional noch an ihrer Ideologie, die jedoch von ihnen unbemerkt völlig entkernt und ins Gegenteil verkehrt wurde, womit diese wiederum emotional brutal missbraucht wurden. Eine Art Firewall in ihrem Gehirn verhindert, dass sie dies wahrnehmen, weil diese Firewall Bestandteil eines geistigen Parasiten ist, der sie glauben macht, sie wären er. Der Parasit ist multipel im Gehirn mit den wesentlichen emotionalen Zentren verknüpft und sehr stabil und die Betroffenen sind bereit den Parasiten mit aller Macht zu verteidigen, als ginge es um ihr Leben. Da der Parasit sie glauben macht, er wäre sie, glauben sie tatsächlich unterbewusst es ginge um ihr Leben. Es ist der Parasit, der denkt, fühlt und handelt und erfolgreich gelernt hat, dies dem Rest der Welt als etwas ganz Tolles zu verkaufen.

 

Hypnose – auf ein Wort

 

Jetzt kommt der letzte Teil zum Verständnis der Situation – die mediale Massenhypnose:

Haben Sie schon mal im Fernsehen (oder live) so eine Showhypnose gesehen? Da werden Menschen unter Hypnose dazu gebracht, dass sie vollkommen bizarre Dinge tun. Sie halten z.B. ihren Schuh für ein Kätzchen und streicheln diesen. Oder sie sind nicht mehr in der Lage ihre Füße vom Boden zu heben. Wenn Sie wissen wollen, zu was Menschen durch hypnotische Programmierung alles gebracht werden können, schauen Sie sich ein Video auf Youtube an, in dem in einem Experiment Menschen dazu gebracht wurden, einen Geldtransporter zu überfallen (https://www.youtube.com/watch?v=EwM1YtR-wYA). Daniele Ganser hat bereits einige Videos dazu gemacht, wie die Medien die Techniken der Hypnose verwenden, um Menschen in bestimmte Richtungen zu manipulieren. Ich will hier nicht wiederholen, was er (wie auch andere) in seinen Videos erklärt. Es genauer auszuführen, würde den Artikel deutlich aufblähen (sollte ich vielleicht ein Buch darüber schreiben?). Also fasse ich es hier kurz zusammen:

Die Massenmedien haben im März 2020 – vornehmlich durch entsprechende Bilder – eine Massenpanik ausgelöst und damit die Menschen in den ersten Schritt der Hypnose getrieben. Jetzt war der Thalamus, der für das kritische Wachbewusstsein zuständig ist, schlichtweg ausgeschaltet und das Unterbewusstsein war offen für haufenweise Suggestionen, vor allem Angstbewältigungsstrategien, wie z.B. die AHA Regeln. Und die Menschen haben die subtilen Botschaften aufgenommen, die da lauteten „mach Dir keine Sorgen, Mutti hat alles im Griff“, „Vertrau den Autoritäten“, „Stell die Autoritäten nicht in Frage“, „Wenn Du Dich an alles hältst, brauchst Du keine Angst haben“, etc. pp. Und die Menschen haben sich selbst, mit Mechanismen wie der Maske als Anker, selbst konditioniert. Und deshalb hat insbesondere die Maske für diese Menschen einen tiefen Symbolcharakter, als Anker für ihre Angstbewältigungsstrategien. Es ist fast so wie jemand, der nachts alleine Angst im Dunkeln und im Wald hat, er würde von bösen Monstern gefressen. Deshalb trägt er immer auf seinem Nachhauseweg einen fetten Knüppel mit sich, weil er sich selbst konditioniert hat, dass ihm dieser Knüppel Schutz vor bösen Monstern bietet. Und genau so wenig wäre dieser Jemand offen für die Frage, ob – wenn es solche Monster wirklich geben würde – diese sich von einem Knüppel abhalten lassen würden. So ist es mit Ankern – sie sind nicht logisch, sondern sie funktionieren einfach.

Auch hier hilft vielleicht noch einmal eine Kurzzusammenfassung: Die von mir Angesprochenen befinden sich in einer tiefen Hypnose und jeder Versuch, sie aus dieser zu erwecken, führt zu Widerstand und dem Verteidigen des hypnotischen Zustands, schließlich setzt die Überwindung der Hypnose voraus, die Manipulation durchschaut zu haben, sie zu erkennen und zu akzeptieren, selbst Opfer dieser Manipulation geworden zu sein. Das wiederum ist – wie vorher gezeigt – aufgrund des fiktiven Selbstbildes nicht möglich, denn dieses Selbstbild schließt komplett aus, dass die Möglichkeit manipuliert zu sein oder zu werden, für diese Menschen überhaupt existiert.

 

Was bleibt für uns nun in der Auseinandersetzung mit den Intellektuellen, Gebildeten? Vergessen Sie die Idee, irgendjemanden von denen zu überzeugen. Sie werden selbst dann noch an das Corona Narrativ glauben, wenn ARD und ZDF jeden Abend vermelden, dass sie uns seit einem Jahr verarschen. Ersparen Sie sich jedwede Diskussion mit diesen und überlassen sie das der Geschichte und vor allem dem unweigerlichen Changeprozess, der sogar in der Natur als tragendes Prinzip existiert. In Unternehmen ist vor allem dieser Prozess hinreichend untersucht. Am Anfang einer Veränderung steht immer die Weigerung die Veränderung zu sehen und die Leugnung mit der Veränderung umzugehen. In dieser Phase sind wir gerade. Irgendwann – und das ist sicher – kommt unweigerlich der Schock und der wird für einige gewaltig sein und sehr viel Scham auslösen. Doch der Schock ist sicher und bahnt sich bereits an. Und wenn der Schock erst mal überwunden ist, öffnet sich der Geist für das neue, was danach kommt. Insofern können wir uns alle entspannt zurücklehnen und uns selbst sagen „und bist Du nicht willig, so brauche ich Geduld“.

 

Letzte Änderung am Dienstag, 09 Februar 2021 08:22
Publiziert in Gesellschaft

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